Vielen Dank für euer positives Feedback zu meinem Video zum Münchner Nähbloggerinnentreffen. Eure zahlreichen Kommentare und Likes haben mich sehr gefreut und angespornt weitere Videos zu drehen. Die erste Episode dreht sich heute um den Seamstress Tag. Was es damit auf sich hat, erkläre ich euch im Video. Viel Spaß beim schauen!

 

 

Die Links zu dieser Episode:

– Das Seamstress Tag Video von Hollie Dolly

– Das Hochzeitsgastkleid

– Das Abendkleid zum Dressmakers Ball

 

Meine Lieblingsschnitte:

– Kimono Tee von Maria Denmark

Concord Shirt von Cashmerette Patterns

– Butterick B5778:

– Ashland Dress von Sew Liberated

 

Podcast Nahtzugabe 5cm:

Podcast While she naps

 

Habt ihr Wünsche oder Themenvorschläge für weitere Episoden, dann schreibt mir am besten einen Kommentar. Ich freu mich auf euer Feedback!

 

Kleidung selbst zu nähen und damit ein einzigartiges Kleidungsstück zu schaffen ist immer wieder schön. Durch Stoff- und Schnittwahl entstehen individuelle Stücke, die aus der breiten Masse hervorstechen. Ganz selten sind Stoff- und Schnittwahl auf den ersten Blick so perfekt, dass ich keine Wahl habe und diese Kombination exakt so nachnähen muss.

 

 

Muster allgemein und Blumenmuster im Speziellen sind oftmals schwierig für mich. Ich mag es schlicht und geradlinig, da sind Blumenmuster manchmal zu verspielt. Doch als ich diesen Jersey auf Instagram entdeckte, musste ich gleich zugreifen. Als ich überlegte, welcher Schnitt dazu passt, entdeckte ich auf Pinterest dieses Bild. Somit fiel die Entscheidung ganz spontan auf Zadie von Tilly and the Buttons.

Besonders gut gefallen mir die großen Taschen und die Stoffkombination. Ein bisschen was zu meckern habe ich dann aber doch. Meine Stoffwahl ist leider nicht besonders ideal. Der Viskosejersey ist leider etwas zu weich für diesen Schnitt. Das Kleid zieht sich ziemlich in die Länge. Wer lesen kann, ist ganz klar im Vorteil. Tilly empfiehlt eher festeren Jersey oder auch Romanit. Das wäre eindeutig besser gewesen.

 

 

Das Kleid fällt meines Erachtens sehr groß aus. Ich habe meine Größe anhand meiner Brustweite ausgewählt. Laut Maßtabelle wäre diese Größe an Taille und Hüfte deutlich zu klein. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Ich habe auf beiden Seiten etliche Zentimeter rausgenommen und dennoch ist da noch jede Menge Luft. Der weiche Viskosejersey, der sich verzieht, tut da sein übriges.

Der Schnitt ist theoretisch nicht besonders schwer zu nähen. Um die Ecken akkurat hinzubekommen, bedarf es jedoch etwas Geduld. Das Kleid wird mit der normalen Nähmaschine genäht, d.h. mit einem kleinen Zick-Zack-Stich. Dieser Stich macht es schwer, die Pivotstellen exakt zu treffen, die notwendig sind, um die Ecken aufeinander treffen zu lassen.

 

 

Auch wenn das Kleid alles andere als perfekt ist, mag ich es doch ganz gern. Leider zeigt der Stoff schon erste Stellen mit Pilling. Ob ich den Schnitt noch einmal näher, wage ich zu bezweifeln. Ich finde ihn für mich nicht besonders vorteilhaft. Zudem habe ich gerade Lust neue Schnitte zu entdecken.

Zadie wurde vergangenen Samsatg das erste Mal ausgeführt, als ich mich mit Münchner Nähbloggerinnen getroffen habe. Meinen Bericht über das Treffen gibt es hier zu lesen bzw. zu sehen.

Jede Menge selbstgemachte Kleidung gibt es heute wieder beim Me Made Mittwoch zu bewundern.

 

 

Als frischgebackene Mama habe ich immer wieder Zeiten, in denen ich dank auf mir schlafendem Baby recht regungslos auf dem Sofa sitze. Da ist ein bisschen Unterhaltung gefragt. Blogs oder ähnliches zu lesen ist dabei eher ungeeignet, da jegliche Scrollbewegung zum aufwecken des Sprösslings führen kann. Ich habe daher nach Alternativen gesucht und bin bei YouTube fündig geworden. Im englischsprachigen Raum gibt es zahlreiche Videoblogs, sogenannte VLOGS. Einmal damit angefangen, bin ich förmlich in ein Kaninchenloch gefallen und habe mich quer durch die Näh-Vlog-Landschaft geguckt.

Als Kirsten von The Dressbakery und Melanie von The Flying Needle kürzlich zum Münchner Nähbloggertreffen einluden, habe ich mich sehr gefreut mal wieder Gleichgesinnte zu treffen. Ich habe die Gelegenheit genutzt und zur Berichterstattung mal ein neues Format ausprobiert. Ich hoffe euch gefällt es und ich wünsche euch nun viel Spaß beim gucken!

 

 

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf euer Feedback und freue mich auf eure Kommentare!

 

Was Schnittmuster angeht, bin ich in den vergangenen Jahren zum echten Serienfan geworden. Ich habe wenige Schnitte ausprobiert und sobald sie für gut befunden wurden, habe ich sie rauf und runter genäht. Eigentlich keine schlechte Idee, schließlich spart man Zeit und minimiert das Risiko eines Totalausfalls. Also habe ich am Ende der Schwangerschaft beschlossen, mal wieder einen meiner All-time-favourites zu nähen: Butterick 5778 (z.B. hier). Ein weicher Baumwolljersey aus einem Sanetta-Überraschungspaket schien passend und war in ausreichender Menge vorhanden – also los!

Das angefangene Kleid lag nun ein paar Wochen im Nähzimmer und ich drückte mich vor der Fertigstellung. Diese Woche habe ich das Kleid nun endlich fertig genäht und was soll ich sagen? Ich finds langweilig. Beim nähen fiel mir auf, dass ich im Prinzip das identische Kleid bereits habe – lediglich die Stoffqualität unterscheidet sich.

 

 

Versteht mich nicht falsch. Das Kleid ist ganz hübsch geworden und für meinen Alltag bestens geeignet. Ich kann nur leider diesen Schnitt nicht mehr sehen. Auch das nähen selbst ist nicht mehr spannend, schließlich kenne ich die Anleitung in und auswendig. Etwas neues auszuwählen fällt mir jedoch gerade schwer. Zum einen fühle ich mich recht inspirationslos. Die aktuellen Modetrends gefallen mir wenig bis gar nicht oder ich kann sie an mir nicht vorstellen. Zum anderen verändert sich der Körper nach der Schwangerschaft noch stark, so dass eigentlich nur Kleidung in Frage kommt, die nicht besonders passformsensibel ist. Ansonsten lohnt der zeitlich Aufwand nicht… Dabei habe ich gerade Zeit und Lust zu nähen. Ein Dilemma! Was macht ihr bei fehlender Inspiration?

 

 

Nachdem es im Kämmerlein wärmer wurde, kann dann auch die alte Frostbeule das Jäckchen ausziehen 😉 Mal sehen, wie sich das Kleid nun im Alltag macht. Da mein Kleiderschrank nach dem letzten ausmisten nicht so üppig bestückt ist, wird es wohl letztlich doch häufig zum Einsatz kommen.

Mehr selbstgenähte Alltagskleidung gibt es wieder beim Me Made Mittwoch zu sehen.

 

Langsam aber sicher ist hier der Alltag wieder eingekehrt und wir haben unsere Routinen entwickelt. Dabei bleibt glücklicherweise auch immer mal etwas Zeit zum Nähen. In den kurzen Zeitfenstern nähe ich am liebsten für meine Jungs. Kinderkleidung ist einfach ideal für ein schnelles Erfolgserlebnis. Es wird hier also in nächster Zeit noch einige Sachen für die lieben Kleinen zu sehen geben.

 

 

Bei einem gemütlichen Nähkränzchen mit Freundin I. habe ich einen kuscheligen Bademantel nach dem Basicschnitt Nr. 6 von Lillesol & Pelle genäht. Verwendet habe ich einen grauen Sternchenfrottee vom Stoffkontor. Damit der Mantel nicht zu trist wird, habe ich die Blende aus rotem Jersey genäht. Der Schnitt ist gut bebildert und wirklich einfach zu nähen. Da der Schnitt von Größe 80 bis 164 reicht, wird es die nächsten Jahre wohl noch einige Exemplare geben.

 

 

Fahrzeuge sind hier schon seit einiger Zeit der große Hit. Besondere Faszination üben dabei Feuerwehrfahrzeuge aus. Der Schlafanzug besteht aus meinem Lieblingsschnitt aus der La Maison Victor und einer Leggings aus der Ottobre. Für den kleinen Feuerwehrfan habe ich ein Feuerwehrauto geplottet und aufgebügelt. Dieses wurde sofort als Rüstwagen identifiziert. Man lernt nie aus 😉

Habt eine schöne Woche!